METABO PowerMaxx BS Basic 12V
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Wer eine Bohrmaschine kaufen möchte, sollte Maschine, Bohrer und Drehzahl passend zum Werkstoff auswählen. Klassische Bohrmaschinen sind für präzise Bohrungen in Holz, Metall und Kunststoff vorgesehen. Schlagbohrmaschinen ergänzen die Drehbewegung um einen mechanischen Schlag und ermöglichen dadurch auch Bohrungen in Ziegel, Kalksandstein und anderes Mauerwerk.
Die Wahl der richtigen Maschine beginnt beim zu bearbeitenden Material. Holz, Metall und Kunststoff werden grundsätzlich ohne Schlagfunktion gebohrt. Ein passender Bohrer trägt das Material mit seinen Schneiden ab. Die Schlagfunktion einer Schlagbohrmaschine wird erst bei geeigneten mineralischen Baustoffen zugeschaltet.
Eine klassische Bohrmaschine ist eine gute Wahl, wenn regelmäßig präzise Bohrungen in Holz oder Metall ausgeführt werden. Eine Schlagbohrmaschine bietet einen erweiterten Einsatzbereich, weil sich das mechanische Schlagwerk bei Bedarf zuschalten lässt. Bei ausgeschalteter Schlagfunktion kann auch eine Schlagbohrmaschine für normale Bohrarbeiten verwendet werden.
Bevor Sie eine Bohrmaschine kaufen, sollten Sie den vorgesehenen Bohrdurchmesser und die Häufigkeit der Arbeiten berücksichtigen. Kleine Bohrungen in dünnen Materialien stellen andere Anforderungen an Drehzahl und Handhabung als große Bohrungen in Stahl, Balken oder massiven Bauteilen.
Eine Bohrmaschine erzeugt eine reine Drehbewegung. Der eingesetzte Bohrer schneidet oder spannt das Material ab. Diese Arbeitsweise eignet sich für Holz, Metall, Kunststoff und weitere Materialien, bei denen kein Schlag erforderlich ist.
Eine Schlagbohrmaschine erzeugt zusätzlich zur Drehbewegung viele kurze mechanische Schläge in Bohrrichtung. Die Schläge unterstützen den Bohrer beim Bearbeiten von Ziegel und Mauerwerk. Für Holz, Metall und Kunststoff muss die Schlagfunktion ausgeschaltet werden, da sie Bohrer, Werkstück und Bohrbild beeinträchtigen kann.
Wer eine Schlagbohrmaschine kaufen möchte, sollte die Schlagfunktion nicht mit dem pneumatischen Schlagwerk eines Bohrhammers verwechseln. Eine Schlagbohrmaschine benötigt einen höheren Anpressdruck. Ein Bohrhammer arbeitet mit einzelnen, energiereicheren Schlägen und ist für häufige Bohrungen in Beton meist besser geeignet.
Eine Schlagbohrmaschine eignet sich vor allem für gelegentliche Bohrungen in Mauerwerk und für Anwender, die mit einer Maschine mehrere Werkstoffe bearbeiten möchten. Bei regelmäßigem Bohren in Beton, größeren Bohrdurchmessern oder längeren Arbeiten ist ein Bohrhammer mit SDS-Werkzeugaufnahme häufig die geeignetere Geräteklasse.
Die klare Abgrenzung verhindert einen Fehlkauf: Eine Schlagbohrmaschine ist eine vielseitige Bohrmaschine mit zuschaltbarem mechanischem Schlag. Ein Bohrhammer ist auf mineralische Baustoffe und eine höhere Schlagwirkung ausgerichtet. Meißelarbeiten sind nur mit dafür vorgesehenen Bohr- oder Meißelhämmern möglich.
Eine Akku-Bohrmaschine bietet Bewegungsfreiheit bei Montagearbeiten und an Einsatzorten ohne erreichbare Steckdose. Viele Akku-Modelle sind als Bohrschrauber oder Schlagbohrschrauber ausgeführt. Eine einstellbare Drehmomentkupplung ermöglicht bei diesen Geräten zusätzlich das kontrollierte Eindrehen von Schrauben.
Die Arbeitsdauer hängt von Akkukapazität, Belastung, Bohrdurchmesser, Material und Gerätezustand ab. Vor dem Kauf müssen Akkuplattform, Spannungsklasse und Lieferumfang geprüft werden. Ein als Solo-Gerät angebotenes Modell wird üblicherweise ohne Akku und Ladegerät geliefert.
Eine Netz-Bohrmaschine eignet sich für längere Arbeiten an einem festen Arbeitsplatz. Die Maschine benötigt keinen Akkuwechsel, setzt aber eine erreichbare und geeignete Stromversorgung voraus. Das Anschlusskabel beeinflusst den Bewegungsbereich und muss bei der Arbeit vor Beschädigungen geschützt werden.
Wer eine Bohrmaschine kaufen möchte, sollte nicht nur Leistungsaufnahme und Spannung vergleichen. Gewicht, Bauform, Bohrfutter, Drehzahlbereich und Eignung für den benötigten Bohrdurchmesser sind für die praktische Nutzung ebenso wichtig.
Die passende Drehzahl hängt von Werkstoff und Bohrerdurchmesser ab. Kleine Bohrer werden normalerweise mit einer höheren Drehzahl eingesetzt als große Bohrer. Metall erfordert häufig eine niedrigere Drehzahl als Holz. Die konkreten Empfehlungen des Bohrerherstellers sind zu beachten.
Eine elektronische Drehzahlregelung erleichtert ein kontrolliertes Anbohren. Die Drehzahl wird dabei über den Schalter oder eine zusätzliche Vorwahl angepasst. Ein mechanisches Zweiganggetriebe stellt je nach Modell einen langsamen Gang mit höherem Drehmoment und einen schnelleren Gang für kleinere Bohrdurchmesser bereit.
Das Drehmoment beschreibt die Drehwirkung der Maschine. Ein hohes Drehmoment ist bei großen Bohrern und anspruchsvollen Schraubarbeiten relevant. Die reine Wattangabe einer Netzmaschine oder die Spannung eines Akku-Geräts erlaubt keinen vollständigen Vergleich von Leistung und Arbeitsverhalten.
Bohrmaschinen und Schlagbohrmaschinen verwenden in der Regel ein Bohrfutter für Werkzeuge mit Rundschaft. Ein Schnellspannbohrfutter lässt sich ohne separaten Schlüssel öffnen und schließen. Ein Zahnkranzbohrfutter wird mit einem passenden Bohrfutterschlüssel gespannt.
Der Spannbereich gibt an, welche Schaftdurchmesser aufgenommen werden können. Der Bohrer muss gerade eingesetzt und sicher gespannt werden. Ein verschmutztes, beschädigtes oder ungleichmäßig spannendes Bohrfutter kann Rundlauf und Bohrergebnis beeinträchtigen.
Einige Maschinen besitzen ein austauschbares Bohrfutter oder eine Schnellwechsellösung. Solche Funktionen sind hilfreich, wenn häufig zwischen Bohren und Schrauben gewechselt wird. Die jeweilige Ausstattung muss der Produktbeschreibung entnommen werden.
Eine leistungsfähige Maschine liefert nur mit einem geeigneten Bohrer ein sauberes Ergebnis. Holzbohrer besitzen eine Zentrierspitze und speziell geformte Schneiden. Metallbohrer tragen Metall mit angeschliffenen Schneidkanten ab. Steinbohrer besitzen eine widerstandsfähige Spitze für mineralische Baustoffe.
Für Fliesen, Naturstein, Glas oder weitere empfindliche Materialien werden spezielle Bohrer benötigt. Schlag darf nur verwendet werden, wenn Werkstoff und Bohrer ausdrücklich dafür geeignet sind. Bei Fliesen kann eine eingeschaltete Schlagfunktion zu Rissen und Abplatzungen führen.
Wer eine Bohrmaschine kaufen möchte, sollte passendes Bohrmaschinen-Zubehör direkt einplanen. Bohrer, Bits, Bithalter, Tiefenanschlag und Zusatzhandgriff müssen zur Maschine und zur Anwendung passen. Stumpfe oder beschädigte Werkzeuge sollten ersetzt werden.
Vor dem Bohren sollten Stromleitungen, Wasserleitungen und andere Installationen im Bauteil lokalisiert werden. Lose Werkstücke müssen sicher eingespannt sein. Eine Schutzbrille schützt vor Spänen und absplitternden Materialteilen. Bei staubintensiven Arbeiten sind eine geeignete Absaugung und passende persönliche Schutzausrüstung erforderlich.
Ein blockierender Bohrer kann ein starkes Reaktionsmoment auf die Maschine übertragen. Zusatzhandgriff und sicherer Stand verbessern die Kontrolle. Bohrfutter, Anschlussleitung, Akkuaufnahme und Lüftungsschlitze sollten regelmäßig geprüft werden. Reparaturen an Schalter, Motor, Getriebe oder Schlagwerk gehören in eine Fachwerkstatt.
Für Holz und Metall eignet sich eine regelbare Bohrmaschine oder ein Akku-Bohrschrauber mit passendem Bohrfutter. Entscheidend sind geeignete Holz- beziehungsweise Metallbohrer und eine auf Bohrerdurchmesser und Material abgestimmte Drehzahl. Die Schlagfunktion bleibt bei beiden Werkstoffen ausgeschaltet.
Eine Schlagbohrmaschine ist sinnvoll, wenn neben Holz und Metall gelegentlich in Ziegel oder Mauerwerk gebohrt werden soll. Das mechanische Schlagwerk wird nur bei geeigneten mineralischen Baustoffen zugeschaltet. Für regelmäßige Betonbohrungen ist ein Bohrhammer meist besser geeignet.
Eine Schlagbohrmaschine kann bei ausgeschalteter Schlagfunktion wie eine klassische Bohrmaschine eingesetzt werden. Dadurch lassen sich Holz, Metall und Kunststoff bearbeiten. Der verwendete Bohrer und die Drehzahl müssen zum jeweiligen Werkstoff passen.
Eine Schlagbohrmaschine erzeugt den Schlag mechanisch und benötigt einen deutlichen Anpressdruck. Ein Bohrhammer arbeitet mit einem pneumatischen Schlagwerk und eignet sich besser für Beton und harte mineralische Baustoffe. Bohrhammer verwenden häufig SDS-plus- oder SDS-max-Aufnahmen.
Ein Solo-Gerät wird üblicherweise ohne Akku und Ladegerät angeboten. Zubehör wie Koffer, Zusatzhandgriff oder Tiefenanschlag kann je nach Artikel enthalten sein. Der genaue Lieferumfang steht in der jeweiligen Produktbeschreibung und sollte vor dem Kauf kontrolliert werden.
Der Bohrerschaft muss zum Spannbereich des Bohrfutters passen. Zusätzlich muss die Schneidengeometrie für den Werkstoff geeignet sein. Rundschaftbohrer für Holz, Metall und Stein sind verbreitet. SDS-Bohrer können nicht ohne eine dafür vorgesehene Aufnahme direkt eingesetzt werden.
Beim Vergleich vor Ort lassen sich Gewicht, Griffposition, Bohrfutter und Bedienung direkt beurteilen. Für eine gezielte Beratung sollten der zu bearbeitende Werkstoff, der gewünschte Bohrdurchmesser und die Einsatzhäufigkeit bekannt sein. Angaben zu vorhandenen Akkus erleichtern die Systemzuordnung.
Eine Fachwerkstatt kann Motor, Getriebe, Schalter, Bohrfutter, Schlagwerk, Akku und Ladegerät prüfen. Für die Diagnose sollten Maschine und verwendetes Zubehör möglichst gemeinsam vorgelegt werden. Reparaturmöglichkeit und Ersatzteilverfügbarkeit hängen von Hersteller, Modell, Alter und Schadensbild ab.
Sie möchten eine Bohrmaschine kaufen und benötigen Unterstützung bei Schlagfunktion, Bohrfutter oder Zubehör? An den Standorten in Schrobenhausen, Neuburg an der Donau und Aichach erhalten Sie persönliche Beratung. Die Fachwerkstätten unterstützen auch bei Prüfung, Wartung, Reparatur und Ersatzteilfragen.