MAKITA Akku-BL1840B Li 18,0V 4,0Ah
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Wer einen Akkupack kaufen möchte, benötigt mehr Informationen als nur die aufgedruckte Spannung. Hersteller, Systemreihe, Akkuschnittstelle und Freigabe für das jeweilige Gerätemodell müssen übereinstimmen. In dieser Kategorie finden Sie Akkus, Ladegeräte und ausgewählte Komplettsets von Makita, Metabo, Milwaukee und STIHL für Elektrowerkzeuge sowie Garten- und Forstgeräte.
Ein Akku ist Bestandteil eines festgelegten Systems. Akku, Maschine und Ladegerät kommunizieren abhängig vom Hersteller über elektrische Kontakte und eine elektronische Steuerung miteinander. Zwei Akkus mit derselben Spannung sind deshalb nicht automatisch austauschbar.
Vor dem Kauf sollte die vollständige Modellbezeichnung der Maschine abgelesen werden. Hilfreich sind außerdem die Angaben auf einem bereits vorhandenen Akku und Ladegerät. Die Bezeichnung der Systemfamilie ermöglicht eine deutlich zuverlässigere Zuordnung als Farbe oder Gehäuseform.
Innerhalb einer Marke können mehrere getrennte Systeme bestehen. Makita führt beispielsweise LXT und XGT, Milwaukee unterscheidet unter anderem M12 und M18. Bei STIHL bestehen eigenständige Systeme wie AS, AK und AP. Auch Metabo Akkus müssen passend zur vorgesehenen Systemreihe ausgewählt werden.
Ein neuer Akkupack kann einen gealterten Akku ersetzen oder als zusätzliche Energiereserve dienen. Ein Zweitakku ist besonders praktisch, wenn eine Maschine über längere Zeit eingesetzt wird. Während ein Akku arbeitet, kann der zweite Akku im passenden Ladegerät geladen werden.
Bei der Erweiterung eines vorhandenen Gerätebestands muss nicht automatisch dieselbe Kapazität wie bisher gewählt werden. Ein kompakter Akku kann für leichte und kurze Arbeiten sinnvoll sein. Ein Akkupack mit höherer Kapazität bietet meist mehr Laufzeit, erhöht jedoch häufig Gewicht und Abmessungen am Werkzeug.
Vor dem Kauf eines Ersatzakkus sollte auch der Zustand des Ladegeräts geprüft werden. Wiederkehrende Ladefehler können vom Akku, vom Ladegerät oder von beschädigten Kontakten verursacht werden. Ein vorschneller Akkutausch behebt die Ursache deshalb nicht in jedem Fall.
Die Spannung in Volt bezeichnet die elektrische Systemspannung. Ein Akkupack darf nur in einer dafür freigegebenen Maschine und mit einem passenden Ladegerät verwendet werden. Unterschiedliche Spannungsreihen können trotz ähnlicher Gehäuseform technisch inkompatibel sein.
Die Kapazität in Amperestunden beschreibt die verfügbare Ladungsmenge. Ein höherer Ah-Wert ermöglicht innerhalb desselben Systems normalerweise eine längere Betriebsdauer. Die tatsächliche Laufzeit hängt zusätzlich von Maschine, Belastung, Arbeitsweise, Temperatur und Zustand des Akkus ab.
Die Energieangabe in Wattstunden ergibt sich grundsätzlich aus Spannung und Kapazität. Ein 18-Volt-Akku mit 5 Ah besitzt rechnerisch mehr gespeicherte Energie als ein kompatibler 18-Volt-Akku mit 2 Ah. Dieser Vergleich ist nur sinnvoll, wenn System und Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.
Kleine Kapazitäten halten das Werkzeug kompakt und reduzieren das Gewicht am Handgriff. Diese Ausführung eignet sich häufig für Montagearbeiten, Schrauber, leichte Bohrmaschinen und kurze Einsätze. Bei Arbeiten über Kopf kann ein leichter Akku die Handhabung verbessern.
Größere Akkupacks sind für längere Laufzeiten und leistungsintensive Anwendungen interessant. Winkelschleifer, Bohrhämmer, Sägen, Freischneider oder Rasenmäher können einen höheren Energiebedarf besitzen. Die Empfehlung des Maschinenherstellers zeigt, welche Akkuvarianten technisch und leistungsmäßig zur Anwendung passen.
Der größte verfügbare Akkupack ist nicht automatisch die zweckmäßigste Wahl. Für die Entscheidung zählen Arbeitsdauer, Maschinengewicht, Leistungsbedarf und vorhandene Wechselakkus. Häufig ist eine Kombination aus zwei mittleren Akkus flexibler als ein einzelner besonders schwerer Akku.
Makita bietet mehrere Akkuplattformen. Das LXT System arbeitet mit 18 Volt und umfasst auch Maschinen, die zwei 18-Volt-Akkus verwenden. Das XGT System arbeitet mit 40 Volt max. und besitzt eine eigene Schnittstelle. LXT und XGT Akkus lassen sich nicht direkt zwischen den jeweiligen Maschinen austauschen.
Beim Kauf eines Makita Akkupacks sollten Systembezeichnung und Modellnummer geprüft werden. Auch das Ladegerät muss zum jeweiligen Akku passen. Power Source Kits können mehrere Akkus, ein Ladegerät und abhängig vom Angebot einen Transportkoffer enthalten.
Metabo bietet unter anderem 18-Volt-Akkupacks mit unterschiedlichen Kapazitäten und Zelltechnologien. Die Auswahl richtet sich nach Werkzeug, Leistungsbedarf und Kompatibilitätsangabe. Ein Akku mit höherer Kapazität kann die Laufzeit verlängern, verändert jedoch möglicherweise Gewicht und Balance der Maschine.
Milwaukee führt voneinander getrennte Plattformen wie M12 und M18. Ein M12 Akku passt nicht in eine M18 Maschine. Startersets können mehrere Akkus mit unterschiedlichen Kapazitäten und ein passendes Ladegerät enthalten. Der Lieferumfang muss für jedes Angebot separat geprüft werden.
STIHL bietet unterschiedliche Akkusysteme für verschiedene Einsatzbereiche. Das kompakte AS System, das AK System und das auf professionelle Anwendungen ausgerichtete AP System sind nicht untereinander austauschbar. Rückentragbare Akkus stellen für ausgewählte Geräte zusätzliche Energiekapazität bereit.
Wer einen STIHL Akkupack kaufen möchte, sollte zuerst die Systemzugehörigkeit des Geräts prüfen. Bei leistungsintensiven Anwendungen ist außerdem die Freigabe der konkreten Akkuvariante wichtig. Nicht jeder mechanisch passende Akku ist für jede Belastung vorgesehen.
Ein Ladegerät muss ausdrücklich für das jeweilige Akkusystem freigegeben sein. Ein Standardladegerät eignet sich für normale Ladeanforderungen. Schnellladegeräte verkürzen abhängig von Akku und Temperatur die Ladedauer. Die Herstellerangaben nennen die Ladezeiten der jeweiligen Kombination.
Ein Doppelladegerät nimmt zwei Akkus auf. Je nach Modell werden beide Akkus gleichzeitig oder nacheinander geladen. Bei Geräten mit zwei Akkus oder einem größeren Wechselbestand kann ein Doppelladegerät die Organisation erleichtern.
Autoladegeräte ermöglichen das Laden über eine dafür vorgesehene Fahrzeugversorgung. Vor der Nutzung müssen Eingangsspannung, Absicherung und Herstellerhinweise geprüft werden. Ein Ladegerät darf während des Betriebs nicht abgedeckt oder in einer Umgebung mit starker Feuchtigkeit eingesetzt werden.
Wenn Sie einen Akkupack kaufen, sollten folgende Punkte geprüft werden:
Akkus sollten trocken, sauber und entsprechend den Temperaturvorgaben des Herstellers gelagert werden. Direkte Sonneneinstrahlung, große Hitze, Feuchtigkeit und starke mechanische Belastungen sind zu vermeiden. Kontakte müssen vor Schmutz und Kurzschluss geschützt bleiben.
Ein Akku sollte vor dem Laden auf sichtbare Beschädigungen kontrolliert werden. Verformungen, Risse, ungewöhnliche Erwärmung oder beschädigte Kontakte können auf einen Defekt hinweisen. Ein auffälliger Akku darf nicht weiter geladen oder in einer Maschine betrieben werden.
Lithium-Ionen-Akkus dürfen nicht geöffnet oder eigenständig mit neuen Zellen bestückt werden. Eingriffe in Gehäuse, Elektronik oder Zellverbund können Schutzfunktionen beeinträchtigen. Ein beschädigter Akkupack muss fachgerecht beurteilt und entsprechend den geltenden Vorgaben entsorgt werden.
Hersteller, Systemreihe, Spannung und Akkuschnittstelle müssen mit der Maschine übereinstimmen. Die vollständige Modellbezeichnung des Geräts und die Daten eines vorhandenen Akkus ermöglichen eine eindeutige Zuordnung. Die Spannung allein reicht als Auswahlkriterium nicht aus.
Ein höherer Ah-Wert bedeutet zunächst mehr Kapazität und meist eine längere mögliche Laufzeit. Die abrufbare Leistung hängt zusätzlich von Zelltechnik, Akkuelektronik und Freigabe innerhalb des jeweiligen Systems ab. Mehr Amperestunden bedeuten deshalb nicht automatisch mehr Maschinenleistung.
Ein Ladegerät derselben Marke ist nur geeignet, wenn der Hersteller das konkrete Modell für den verwendeten Akku freigegeben hat. Unterschiedliche Systemreihen einer Marke können eigene Ladegeräte benötigen. Modellbezeichnung und Kompatibilitätsangabe müssen geprüft werden.
Ein Austausch kann sinnvoll sein, wenn die nutzbare Laufzeit deutlich abnimmt oder der Akku nicht mehr zuverlässig geladen wird. Verformte, beschädigte oder ungewöhnlich heiße Akkus dürfen nicht weiterverwendet werden. Vor einem Austausch sollte geklärt werden, ob Akku oder Ladegerät den Fehler verursacht.
Eine Beratung vor Ort hilft bei unklaren Systembezeichnungen oder mehreren vorhandenen Akkuplattformen. Bringen Sie nach Möglichkeit die Maschine, einen vorhandenen Akku oder die genauen Modellnummern mit. Dadurch lassen sich Akkusystem, Spannung und benötigte Kapazität zuverlässig vergleichen.
Ein Fachbetrieb kann Gehäuse, Kontakte und Fehlerbild beurteilen. Aufgeblähte, verformte oder stark erwärmte Akkus sollten nicht weiter transportiert werden, ohne vorher das sichere Vorgehen zu klären. Lithium-Ionen-Akkus dürfen nicht eigenständig geöffnet werden.
Eine allgemeine Gleichwertigkeit lässt sich nicht voraussetzen. Schutzschaltungen, Zellqualität, Kommunikation und Herstellerfreigabe können sich unterscheiden. Für einen zuverlässigen und bestimmungsgemäßen Betrieb sollte ein vom Gerätehersteller freigegebener Akkupack verwendet werden.
Akkus gehören nicht in den Hausmüll. Pole sollten entsprechend den Annahmehinweisen gegen Kurzschluss gesichert werden. Beschädigte Lithium-Ionen-Akkus benötigen eine gesonderte Behandlung. Eine geeignete Rücknahme- oder Sammelstelle informiert über die sichere Abgabe.
Sie möchten einen Akkupack kaufen oder benötigen Hilfe bei der Zuordnung von Akku und Ladegerät? Peter Belousow berät Sie zu Akkusystemen von Makita, Metabo, Milwaukee und STIHL. Auch die Prüfung zugehöriger Maschinen und Ladegeräte kann über die Werkstätten abgestimmt werden. Persönliche Ansprechpartner finden Sie in Schrobenhausen, Neuburg an der Donau und Aichach. Fragen Sie vor der Anfahrt nach der Verfügbarkeit des benötigten Akkupacks.