Easy-Mig 181Multifunktionsinv.
- Bald wieder verfügbar.
Schutzgas- und Elektroden-Schweißgeräte unterscheiden sich bei Arbeitsweise, Ausstattung und vorgesehenem Einsatzbereich. Schutzgasgeräte eignen sich besonders für gleichmäßige Schweißarbeiten und längere Nähte. Elektroden-Schweißgeräte benötigen keine separate Schutzgasflasche und lassen sich flexibel an wechselnden Arbeitsplätzen einsetzen. Die Auswahl sollte nach Werkstoff, Materialstärke, Arbeitsumgebung und vorhandener Stromversorgung erfolgen.
Die Entscheidung zwischen Schutzgas und Elektrode hängt nicht allein von der gewünschten Leistung ab. Wichtig sind auch die erforderliche Nahtqualität, die Zugänglichkeit des Werkstücks und die Bedingungen am Arbeitsplatz. Für regelmäßige Schweißarbeiten in einer geschützten Werkstatt kann ein MIG/MAG-Gerät sinnvoll sein. Für Reparaturen und Montagen an wechselnden Einsatzorten bietet ein kompakter Elektrodeninverter praktische Vorteile.
Beide Gerätearten stehen in unterschiedlichen Leistungsbereichen zur Verfügung. Der Schweißstrom muss zu Materialstärke, Zusatzwerkstoff und Schweißposition passen. Auch die Einschaltdauer ist relevant, wenn längere Nähte oder mehrere Bauteile nacheinander bearbeitet werden.
Bei einem MIG/MAG-Schweißgerät wird der Schweißdraht automatisch von einer Drahtrolle durch den Brenner geführt. Der Draht dient gleichzeitig als Elektrode und Zusatzwerkstoff. Das zugeführte Schutzgas schirmt Lichtbogen und Schmelzbad gegen die Umgebungsluft ab.
Die kontinuierliche Drahtzuführung ermöglicht einen zügigen Arbeitsfortschritt. MIG/MAG-Geräte werden deshalb häufig für Reparaturen, Stahlkonstruktionen, Werkstattarbeiten und die Bearbeitung längerer Schweißnähte eingesetzt. Das genaue Verfahren richtet sich nach Werkstoff, Draht und verwendetem Schutzgas.
Wer Schutzgas- und Elektroden-Schweißgeräte vergleicht, sollte bei einem Schutzgasgerät den Drahtvorschub besonders beachten. Drahtgeschwindigkeit, Schweißstrom und Spannung müssen aufeinander abgestimmt sein. Synergisch geregelte Geräte können die Einstellung unterstützen, indem zusammengehörende Parameter miteinander verknüpft werden.
Beim Elektrodenhandschweißen entsteht der Lichtbogen zwischen einer umhüllten Stabelektrode und dem Werkstück. Die Elektrodenumhüllung bildet während des Schweißens Schutzgase und Schlacke. Eine separate Schutzgasflasche ist deshalb nicht erforderlich.
Elektrodeninverter sind häufig kompakt gebaut und können an wechselnden Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Das Verfahren eignet sich abhängig von Gerät und Elektrode für Reparaturen, Montagearbeiten und Stahlkonstruktionen. Auch bei Arbeiten im Freien ist das Elektrodenverfahren weniger empfindlich gegenüber Luftbewegungen als ein Verfahren mit extern zugeführtem Schutzgas.
Bei einem Elektroden-Schweißgerät müssen Schweißstrom und Elektrodendurchmesser zusammenpassen. Die Elektrode wird passend zu Werkstoff, Materialstärke und Schweißposition ausgewählt. Eine saubere und sichere Masseverbindung ist ebenfalls notwendig, damit der Lichtbogen stabil brennen kann.
Ein Schutzgas-Schweißgerät bietet sich an, wenn regelmäßig längere Nähte bearbeitet werden und eine gleichmäßige Drahtzuführung gewünscht ist. Das Gerät benötigt neben dem Schweißdraht eine geeignete Schutzgasversorgung. Der Einsatzplatz sollte ausreichend gegen Luftbewegungen geschützt sein, damit die Gasabdeckung nicht beeinträchtigt wird.
Ein Elektroden-Schweißgerät eignet sich, wenn Mobilität und eine reduzierte Zusatzausstattung wichtig sind. Eine Gasflasche und ein separater Drahtvorschub werden nicht benötigt. Dafür muss die Elektrode während der Arbeit gewechselt werden. Nach dem Schweißen ist abhängig vom Elektrodentyp auch die entstandene Schlacke zu entfernen.
Multiprozessgeräte können mehrere Verfahren in einem Gehäuse verbinden. Der tatsächliche Funktionsumfang ist bei jedem Modell einzeln zu prüfen. Nicht jedes Multifunktionsgerät enthält automatisch alle benötigten Brenner, Kabel und Anschlüsse. Für einzelne Verfahren kann zusätzliche Ausstattung erforderlich sein.
Schutzgas- und Elektroden-Schweißgeräte werden je nach Modell mit 230 oder 400 V betrieben. Kompakte 230-V-Schweißinverter können für Reparaturen, Montage und viele Arbeiten in der Werkstatt ausreichen. Leistungsorientierte Geräte können einen Drehstromanschluss mit 400 V voraussetzen.
Die Betriebsspannung allein bestimmt nicht die nutzbare Schweißleistung. Schweißstrombereich und Einschaltdauer müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Der Stromanschluss, die Absicherung und die vorhandene Steckverbindung müssen den technischen Anforderungen des ausgewählten Geräts entsprechen.
Eine vorhandene 230-V-Steckdose ist nicht automatisch für jedes Schweißgerät geeignet. Der Stromkreis kann durch weitere Verbraucher belastet sein. Auch Leitungslänge und Leitungsquerschnitt beeinflussen die Versorgung. Bei einem 400-V-Gerät müssen Steckerausführung und Absicherung genau geprüft werden.
Die Einschaltdauer gibt an, wie lange ein Schweißgerät bei einem bestimmten Schweißstrom innerhalb eines festgelegten Prüfzeitraums betrieben werden kann. Nach Erreichen der zulässigen Betriebszeit benötigt das Gerät eine Abkühlphase. Die Angabe wird als Prozentwert zusammen mit einem bestimmten Schweißstrom ausgewiesen.
Für kurze Reparaturnähte gelten andere Anforderungen als für längere Fertigungsarbeiten. Eine hohe maximale Stromstärke ist deshalb nicht das einzige Auswahlkriterium. Wer Schutzgas- und Elektroden-Schweißgeräte fachlich vergleichen möchte, sollte die Einschaltdauer bei einem vergleichbaren Schweißstrom heranziehen.
Für ein Schutzgasgerät werden abhängig vom Verfahren Schweißdraht, Gasflasche, Druckminderer und passende Brennerkomponenten benötigt. Für das Elektroden-Schweißen sind geeignete Stabelektroden erforderlich. Beide Verfahren benötigen eine sichere Masseverbindung und persönliche Schutzausrüstung.
Ein geeigneter Schweißhelm, Schutzhandschuhe, körperbedeckende Arbeitskleidung und sichere Arbeitsschuhe gehören zur Grundausstattung. Schweißrauche müssen durch eine geeignete Lüftung oder Absaugung erfasst werden. Brennbare Materialien sind aus dem Arbeitsbereich zu entfernen.
Ein Schutzgas-Schweißgerät arbeitet mit extern zugeführtem Gas und bei MIG/MAG mit kontinuierlichem Drahtvorschub. Ein Elektroden-Schweißgerät nutzt umhüllte Stabelektroden und benötigt keine Gasflasche. Die Entscheidung hängt vor allem von Arbeitsumgebung, Werkstoff, gewünschtem Arbeitsfortschritt und notwendiger Mobilität ab.
Ein MIG/MAG-Schweißgerät eignet sich häufig für regelmäßige Werkstattarbeiten und längere Schweißnähte. Ein Elektrodeninverter ist sinnvoll, wenn unterschiedliche Arbeitsplätze erreicht werden müssen oder keine Schutzgasflasche verwendet werden soll. Material, Schweißaufgabe und Nutzungshäufigkeit entscheiden über die passende Geräteart.
Das Elektrodenverfahren ist gegenüber Luftbewegungen weniger empfindlich, da kein extern zugeführter Schutzgasstrom abgeschirmt werden muss. Schutzgasverfahren können im Freien nur unter geeigneten, windgeschützten Bedingungen eingesetzt werden. Wetter, Feuchtigkeit und elektrische Sicherheit müssen bei allen Schweißarbeiten berücksichtigt werden.
Ein klassisches MIG/MAG- oder WIG-Schutzgasverfahren benötigt eine geeignete Gasversorgung. Gasart und Gasgemisch richten sich nach Verfahren und Werkstoff. Druckminderer, Anschlüsse und Schlauchleitungen müssen zur Gasversorgung und zum Schweißgerät passen. Der genaue Lieferumfang sollte vor dem Kauf geprüft werden.
Viele kompakte Elektrodeninverter sind für 230 V ausgelegt. Die tatsächlichen Anforderungen an Steckdose und Absicherung stehen in den technischen Angaben des Geräts. Die Verwendung einer ungeeigneten Verlängerungsleitung kann zu Spannungsabfall und Erwärmung führen. Der Stromkreis muss für die Leistungsaufnahme geeignet sein.
Eine Beratung vor Ort hilft bei der Entscheidung zwischen Schutzgas und Elektrode. Angaben zu Werkstoff, Materialstärke, Einsatzort und vorhandener Stromversorgung erleichtern die Auswahl. Auch Fragen zu Mobilität, Einschaltdauer und benötigtem Zubehör können vor der Bestellung geklärt werden.
Schweißdraht, Elektroden, Brennerkomponenten, Spannhülsen und Massekabel müssen zum jeweiligen Gerät und Verfahren passen. Modellbezeichnung, Brennertyp und Anschlussmaße helfen bei der Zuordnung. Ein Fachbetrieb vor Ort kann bei der Auswahl geeigneter Verschleißteile und Zubehörkomponenten unterstützen.
Bei Peter Belousow erhalten Sie Schutzgas- und Elektroden-Schweißgeräte für Werkstatt, Metallbau, Reparatur und Montage. Beratung zur Geräteauswahl, Unterstützung bei der Zubehörbestimmung sowie technische Betreuung erhalten Sie an den Standorten Schrobenhausen, Neuburg an der Donau und Aichach.