FG 110 MOTORHACKE/EINACHSER
- Bald wieder verfügbar.
Wiesenmäher und Kreiselmäher kaufen ist sinnvoll, wenn hohes Gras, Naturwiesen oder selten gemähte Grünflächen gepflegt werden müssen. Für diese Arbeiten stehen leistungsfähige Wiesenmäher sowie Grundmaschinen und Mehrzweckgeräte mit passenden Anbaugeräten zur Verfügung. Welches System geeignet ist, hängt von Bewuchs, Gelände, Flächengröße und der gewünschten Weiterverwendung des Schnittguts ab.
Ein herkömmlicher Rasenmäher ist für regelmäßig gekürzten Rasen ausgelegt. Hohes, dichtes oder bereits umgeknicktes Gras kann den Grasfang und das Mähgehäuse eines klassischen Rasenmähers überfordern. Wiesenmäher und Kreiselmäher besitzen eine auf solche Bedingungen abgestimmte Schneidtechnik. Typische Einsatzbereiche sind Streuobstwiesen, Randflächen, größere Grundstücke und Grünflächen, die nur wenige Male im Jahr gemäht werden.
Die Begriffe Balkenmäher, Wiesenmäher und Kreiselmäher werden im Alltag teilweise gleich verwendet. Die Geräte unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Arbeitsweise. Vor dem Kauf sollte deshalb geklärt werden, ob das Gras möglichst lang abgelegt, stärker zerkleinert oder die Fläche lediglich zuverlässig freigeschnitten werden soll.
Ein Balkenmäher arbeitet mit zwei gegeneinander bewegten Messern oder mit einem Messer und feststehenden Fingern. Die Halme werden am Mähbalken abgeschnitten und anschließend vergleichsweise lang auf der Fläche abgelegt. Diese Arbeitsweise eignet sich für Naturwiesen und Flächen, auf denen das Schnittgut aufgenommen oder weiterverwendet werden soll.
Der Mähbalken ermöglicht eine große Arbeitsbreite und bewältigt auch höheren Bewuchs. Messer und Führungen benötigen jedoch eine korrekte Einstellung und regelmäßige Pflege. Beschädigte, verschmutzte oder stumpfe Messer verschlechtern das Schnittbild und erhöhen die Belastung des Antriebs.
Motorisierte Wiesenmäher wie die Honda Modelle UM 536 und UM 616 sind für hohes Gras und anspruchsvollere Flächen ausgelegt. Ein rotierendes Schneidwerk kürzt den Bewuchs und zerkleinert das Schnittgut stärker als ein klassischer Mähbalken. Die Bauform ist für Anwender interessant, die überwachsene Flächen pflegen möchten, ohne das Gras anschließend als langes Mähgut aufzunehmen.
Wiesenmäher besitzen häufig einen Radantrieb und eine robuste Konstruktion. Schnittbreite, Schnitthöhe, Antrieb und Bedienbarkeit müssen zur Fläche passen. Bei Hindernissen, Unebenheiten und engeren Passagen ist eine gute Manövrierbarkeit wichtiger als eine möglichst große Arbeitsbreite.
Ein Kreiselmäher arbeitet mit schnell rotierenden Messern. Das Kreiselmähwerk kann bei geeigneten Mehrzweckmaschinen als Anbaugerät verwendet werden. Im aktuellen Sortiment befindet sich beispielsweise ein Kreiselmäher für die Grundmaschine Eurosystems M 220. Grundmaschine, Aufnahme und Anbaugerät müssen technisch genau zusammenpassen.
Ein modulares System ist sinnvoll, wenn die Antriebseinheit im Jahresverlauf für mehrere Aufgaben genutzt werden soll. Neben einem Kreiselmäher können abhängig vom System beispielsweise eine Bodenfräse, eine Kehrmaschine oder ein Schneeräumschild montiert werden. Nicht jedes Anbaugerät ist mit jeder Grundmaschine kompatibel. Modellbezeichnung und Aufnahme müssen deshalb vor dem Kauf geprüft werden.
Eine Grundmaschine stellt Motor, Antrieb, Räder und die Aufnahme für geeignete Anbaugeräte bereit. Das Arbeitsgerät wird abhängig von der jeweiligen Aufgabe gewechselt. Dieses Konzept kann den Platzbedarf reduzieren, wenn Mähen, Bodenbearbeitung, Kehren oder Schneeräumen nicht gleichzeitig erforderlich sind.
Mehrzweckgeräte wie Eurosystems M 220 oder M 250 unterscheiden sich bei Motorisierung, Aufnahme und verfügbaren Anbaugeräten. Ein Kreiselmäher für eine M 220 darf nicht automatisch an einer M 250 verwendet werden. Auch vorhandene Geräte älterer Baureihen müssen anhand ihrer vollständigen Typenbezeichnung geprüft werden.
Die Wahl zwischen einer spezialisierten Maschine und einem Mehrzwecksystem hängt von der Nutzung ab. Ein ausschließlich für die Wiesenpflege eingesetzter Wiesenmäher ist schnell einsatzbereit. Eine Grundmaschine bietet mehr Flexibilität, erfordert aber den Wechsel und die Lagerung der jeweiligen Anbaugeräte.
Feines Gras stellt andere Anforderungen als dichter Bewuchs mit kräftigen Halmen und Wildkräutern. Ein Balkenmäher legt langes Gras vergleichsweise geordnet ab. Ein rotierender Wiesenmäher zerkleinert den Bewuchs stärker. Verholzte Triebe, Steine und andere Fremdkörper gehören nicht in den regulären Arbeitsbereich eines Wiesenmähers.
Radantrieb, Schwerpunkt, Bereifung und Gerätegewicht beeinflussen die Führung auf unebenem Boden. Die vom Hersteller angegebene maximale Neigung darf nicht überschritten werden. Nasses Gras und weicher Untergrund reduzieren die Traktion. An Böschungen ist eine sichere Standposition wichtiger als ein schneller Arbeitsfortschritt.
Eine große Schnittbreite verringert die Zahl der notwendigen Arbeitsbahnen auf offenen Flächen. Zwischen Bäumen, Zäunen und Beeten kann eine schmalere und wendigere Maschine vorteilhaft sein. Vor dem Kauf sollten auch Durchfahrten, Transportwege und der vorhandene Lagerplatz ausgemessen werden.
Die angebotenen Wiesenmäher und Mehrzweckgeräte arbeiten mit Benzinmotoren. Ein Radantrieb erleichtert die Führung schwererer Maschinen und reduziert den körperlichen Kraftaufwand. Motorleistung allein ist kein ausreichendes Auswahlkriterium. Übersetzung, Arbeitsbreite, Gerätegewicht und Schneidtechnik beeinflussen die tatsächliche Eignung ebenso.
Vor dem Mähen muss die Fläche auf Steine, Äste, Draht und andere Fremdkörper kontrolliert werden. Rotierende Messer können Gegenstände erfassen und wegschleudern. Festes Schuhwerk, lange Arbeitskleidung, Gehörschutz und eine geeignete Schutzbrille gehören zur grundlegenden Ausstattung.
Der Sicherheitsabstand zu Personen und Tieren richtet sich nach den Angaben des Herstellers. Schutzvorrichtungen dürfen nicht entfernt oder überbrückt werden. Arbeiten am Schneidwerk erfolgen ausschließlich bei abgestelltem Motor und gegen unbeabsichtigtes Starten gesicherter Maschine.
Grasreste und anhaftende Verschmutzungen sollten nach dem Einsatz entfernt werden. Vor der Reinigung müssen Motor und bewegliche Teile vollständig zum Stillstand gekommen sein. Das Gerät darf nur nach den Vorgaben der Bedienungsanleitung angehoben oder gekippt werden, damit Kraftstoff und Motoröl nicht unkontrolliert austreten.
Messer, Riemen, Befestigungen und Schutzeinrichtungen benötigen eine regelmäßige Sichtkontrolle. Beschädigte oder stark verschlissene Teile müssen ersetzt werden. Bei einem Balkenmähwerk sind zusätzlich Messerführung und Spiel zu kontrollieren. Die Wartungsintervalle für Motoröl, Luftfilter und Zündkerze richten sich nach dem jeweiligen Motortyp.
Ein Balkenmäher schneidet die Halme mit einer geradlinig arbeitenden Messereinheit und legt das Gras relativ lang ab. Ein rotierender Wiesenmäher arbeitet mit einem umlaufenden Messer und zerkleinert den Bewuchs stärker. Balkenmäher eignen sich besonders für langes Schnittgut, Wiesenmäher für das regelmäßige Freihalten dichter Grünflächen.
Ein Kreiselmäher eignet sich zum Mähen von höherem Gras und größeren Wiesenflächen. Als Anbaugerät kann ein Kreiselmähwerk eine vorhandene Mehrzweckmaschine ergänzen. Vor dem Kauf müssen Aufnahme, Grundmaschine und Anbaugerät miteinander abgeglichen werden. Eine ähnliche Modellbezeichnung allein reicht für die Feststellung der Kompatibilität nicht aus.
Ein Wiesenmäher kann eine Streuobstwiese pflegen, wenn Arbeitsbreite und Wendigkeit zu Baumabständen und Gelände passen. Ein Balkenmäher ist vorteilhaft, wenn das Gras lang abgelegt und später aufgenommen werden soll. Für Flächen mit vielen Bäumen ist eine gut manövrierbare Maschine häufig wichtiger als die maximale Schnittbreite.
Feuchtes Gras lässt sich grundsätzlich schneiden, belastet das Mähwerk aber stärker und haftet leichter an Schutzteilen und Gehäuse. Nasser Boden verschlechtert die Traktion und kann Fahrspuren verursachen. Für ein kontrolliertes Schnittbild und eine sichere Führung sollte die Fläche möglichst trocken und tragfähig sein.
Ein Mehrzweckgerät nutzt eine motorisierte Grundmaschine für verschiedene Anbaugeräte. Abhängig vom System kann die Maschine mähen, fräsen, kehren oder Schnee räumen. Das spart mehrere separate Antriebseinheiten. Anbaugeräte müssen jedoch ausdrücklich für die jeweilige Grundmaschine vorgesehen sein und benötigen eigenen Lagerplatz.
Eine Besichtigung vor Ort erleichtert den Vergleich von Bedienung, Arbeitsbreite, Gewicht und Anbausystem. Für eine gezielte Beratung sollten Flächengröße, Bewuchs, Gelände, engste Durchfahrt und gewünschte Verwendung des Schnittguts bekannt sein. Bei Mehrzweckgeräten sollte auch angegeben werden, welche weiteren Arbeiten vorgesehen sind.
Eine Fachwerkstatt kann Motor, Antrieb, Schneidwerk und Sicherheitseinrichtungen warten oder reparieren. Für Ersatzteile werden Hersteller, vollständige Modellbezeichnung und Seriennummer benötigt. Bei Anbaugeräten ist auch die Bezeichnung der verwendeten Grundmaschine wichtig, damit Aufnahmen, Riemen und weitere Komponenten eindeutig zugeordnet werden können.
Vor der Einlagerung wird die Maschine gereinigt und auf Beschädigungen kontrolliert. Der Umgang mit Kraftstoff, Motoröl und Starterbatterie richtet sich nach der Bedienungsanleitung. Der Wiesenmäher sollte trocken, standsicher und vor unbefugtem Zugriff geschützt abgestellt werden. Schneidwerk und Anbaugeräte müssen ebenfalls sauber und trocken gelagert werden.
Beratung zu Wiesenmähern, Kreiselmähern, Mehrzweckgeräten und passenden Anbaugeräten erhalten Sie an unseren Standorten in Schrobenhausen, Neuburg an der Donau und Aichach. Die eigene Werkstatt unterstützt bei Wartung, Reparatur und der Beschaffung passender Ersatzteile. Für die eindeutige Zuordnung von Anbaugeräten sollten Hersteller und vollständige Modellbezeichnung mitgebracht werden.
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